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Hat euch das Stricken schon mal krank gemacht (habt ihr euch z.B. mit Nadeln verletzt) oder hattet ihr Schmerzen nach dem Stricken? Was macht ihr dann, pausieren oder weiter auf Biegen und Brechen? Oder wenn der Arzt Pause verordnet, seid ihr dann ein guter Patient? Wie lange haltet ihr das aus?
Vielen Dank an Jana für die heutige Frage!
Ich hatte schon die eine oder andere Sehnenscheidenentzündung. Allerdings bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob die (nur) vom Stricken kommt, denn das kam auch schon vor in Phasen, in denen ich wenig bis gar nicht gestrickt hab. Doch leider wird so eine Sehnenscheidenentzündung vom Stricken nicht besser.. Naja, trotzdem stricke ich, solang die Schmerzen erträglich sind – deshalb pausiert habe ich bisher nur einmal für ein paar Tage.
Liebes Wollschaf,
in vielen Blogs sieht man Fortschrittsanzeigen für die Strickstücke. Mich würde mal interessieren, wie Ihr den prozentualen Fortschritt an ihrem Strickstück bemeßt. Geht das pi mal Daumen oder hast Du ein festgelegtes Schema à la Ärmel = x % ?
Vielen Dank an Linda für die heutige Frage!
Ich habe – wie man sieht – keine Fortschrittsbalken im Blog, kenne und nutze sie aber bei Ravelry. Und da wird nix gerechnet sondern geschätzt. Rechnen fänd ich albern, denn wirklich genau kann so ein Fortschrittsbalken naturgemäß gar nicht sein. Muß er ja auch nicht, schließlich ist das ganze doch einfach eine hübsche Spielerei.
Schade, daß es bei so einem Standart-WordPress Blog nicht möglich zu sein scheint, Fortschrittsbalken zu implementieren.
Voilà, der Lace Ribbon Scarf:

Gestrickt aus einem Knäulchen Trekking XXL 146 mit 3mm-Nadeln. Das Muster prägte sich sehr schnell ein und war leicht und schnell zu stricken. – Ich habe den Garnverbrauch höher eingeschätzt und deshalb 2 Trekkingknöllchen bereit gelegt. Doch nach 100g war der Schal bereits ca 1,80m lang und mir reicht das für einen Sommerschal.
Und neue Knöpfchen hab ich gefunden: für die rote Cashtweed-Jacke, an der auch noch dann und wann gearbeitet wird, die aber zwischendurch auch länger auf Eis lag.

Mal schaun, ob ich die Jacke noch fertig bekomme, bevor die große Sommerhitze einsetzt, sollte uns der diesjährige Sommer denn damit bescheren wollen.
Eigentlich könnte der Laseta-Pulli jetzt fertig sein. Eigentlich. – Wenn ich denn richtig gerechnet hätte. Oder zumindest mein Gestricks hin und wieder zwischenkontrolliert hätte. Und nicht stattdessen ausschließlich abends vorm Fernseher und schön mindless gestrickt hätte.
Was passiert ist? Der Armausschnitt wurde viel zu klein und zu eng, dadurch wirkt der ganze Pulli höchst seltsam, unproportioniert. Zugegeben: mir kam es beim Stricken mitunter auch schon komisch vor, aber ich war zu bequem um nachzumessen (ich messe eher ungern ständig zwischendurch nach, sondern rechne mir einfach die Reihen aus und stricke dann mit Reihenzähler), dachte es wird schon stimmen, schließlich verrechne ich mich doch nie – Denkste! Gemerkt hab ichs dann erst beim Zusammennähen.
Das Projekt Laseta-Pulli pausiert nun erstmal. In der Zwischenzeit aber habe ich den Lace Ribbon-Scarf gestrickt – eine sehr angenehme Sache war das – und der trocknet nun gespannt vor sich hin. Wenn er fertig getrocknet ist, wirds auch Bilder geben.
Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren: Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?
Vielen Dank an Martina (die sich ebenfalls als heimliche Sammlerin bezeichnet) für die heutige Frage!
Wollkäufe werden bei mir nicht verheimlicht – wozu auch? So furchtbar viel Wolle besitze ich gar nicht. Ich bin grundsätzlich nicht so sehr ein Sammlertyp, da macht auch Wolle keine Ausnahme. – Andererseits interessiert sich mein Lieblingsmann nicht wirklich furchtbar sehr für Wolle und solange nicht irgendwelche Wollberge das Leben in unserer Wohnung beeinträchtigen, hat er sicher nichts gegen weitere Wollkäufe.
Ich habe mir gerade die Wollschafantworten der anderen durchgelesen und frage mich: na wo sind sie denn, die heimlichen Wollkäuferinnen?
Hallo liebes Wollschaf,mir ist heut morgen, beim Einpacken meines Strickzeugs für die Mittagpause folgende Frage eingefallen:
Wie verpackt ihr euer Strickzeug, wenn ihr es mit nehmt? Wie sorgt ihr dafür, dass die Nadeln nicht rausrutschen, abbrechen oder sich durch Innenfutter oder Taschenwand bohren?
Vielen Dank an Herzdame für die heutige Frage!
Uih, darüber hab ich noch nie so richtig bewußt nachgedacht
Also: wenn ich denn überhaupt für unterwegs Strickzeug mitnehme, dann eigentlich immer nur Kleinzeug. Socken, Schals, gegebenenfalls Mütze. Intuitiv hab ich glaub ich auch noch nie ein Gestricks mit Holz- oder Bambusnadeln für unterwegs genommen. Tja und dann.. wird eben alles halbwegs stabil zusammengerollt und in irgendeine Stofftasche gestopft. Einen ‘Unfall’ hatte ich unterwegs noch nie.
Dazu muß ich aber auch sagen, daß ich kein allzu passionierter Unterwegs-Stricker bin. Während ich praktisch immer, wenn ich die Haustür verlasse ein Buch bei mir habe, passiert mir das mit Strickzeug schon deutlich seltener. Im Wartezimmer beim Arzt saß ich schon häufiger mit Strickzeug, dafür bleibt es auf den meisten Reisen daheim.
Der wunderschöne Lace-Ribbon-Schal aus der letzten Knitty wurde nun auf deutsch übersetzt – Danke Margit! Zwar hatte ich mir die englische Anleitung bereits ausgedruckt, doch mit englischen Anleitungen bzw. den englischen Strickbegriffen tu ich mich leider immer noch etwas schwer.
Zwei tolle Trekking-Knöllchen warten schon..


.. nur noch für den Mülleimer taugt wohl obiges Werk. Dabei ließ sich das Lochrautenmuster (aus Lena Fuchs: Superidee Socken stricken) richtig nett stricken. Das Ergebnis überzeugte mich dann aber nur mäßig, vor allem war die Socke etwas zu weit, was ich schon von Anfang an befürchtet hatte: 60M für Größe 39 in einem Lochmuster, das sich erfahrungsgemäß ja immer etwas weitet sind einfach zu viel für mich. Lasche Socken kann ich aber nicht leiden – so steckte ich die Socke kurzerhand in die nächste 60° Wäsche, auf daß sie etwas anfilze und damit enger werde. Und was geschah? Die Socke wurde deutlich (!) weiter.
Das muß ich nicht verstehen, oder? Meine Güte, mir sind schon so viele Sachen eingelaufen weil zu warm gewaschen und das in der Regel nicht bei 60° sondern bereits bei 40°. Ok, Sockenwolle (in dem Falle Online Supersocke 100) hat eine superwash-Ausrüstung – trotzdem.. hätte sie ja nicht gerade unbedingt weiter werden müssen.
Genug geheult. Augen zu und weg damit.
Mich würde mal interessieren, wie und wo die Lace-Strickerinnen ihre fertigen filigranen Strickstücke aufspannen. Bei Spannweiten von bis zu 2,40cm findet sich doch nicht überall Platz, oder?
Herzlichen Dank an Frau Wollich für die heutige Frage!
Ich bin ja nicht so die ausgeprägte Lacestrickerin, doch den einen oder anderen Laceschal hab ich dann doch schon gestrickt. Ich spanne immer auf dem Gästebett und achte beim stricken dann durchaus auch darauf, daß der Schal höchstens 2m lang wird, damit das Bett zum Spannen reicht. Ich finde: 2m reicht auch für einen Schal.
Einmal ist mir es aber dann doch passiert, daß der Schal ‘ausversehen’ länger wurde als das Bett. Da ich keine andere Möglichkeit hatte, das fertige Stück zu spannen, hab ich improvisiert: nämlich habe ich diesen Schal dann in zwei Teilen gespannt: erst die eine Hälfte gespannt, befeuchtet und trocknen lassen und am nächsten Tag die zweite Hälfte. Dilettantisch, ich weiß. Aber dem fertigem Stück sah man diesen Dilettantismus zum Glück nicht an
Gestern abend hab ich das Vorderteil des Laseta-Pullis fertig gestrickt – wow ging das schnell. Und zwar obwohl ich das Gefühl hatte, ich stricke total langsam: Nadelstärke 7 ist einfach bissel ungewohnt für mich, obwohl ich nicht explizit ungern damit stricke. Auf jeden Fall sieht das Maschenbild leider ein wenig holprig aus, aber ich denke, das wird sich nach dem Waschen ändern.

Unvermeidlich auf einem von mir angefertigtem Strickstück sind diverse Katzenhaare – siehe Markierung auf obigem Bild. Die Mietz versteht es nämlich hervorragend, sich zwischen mich und mein Strickstück zu schieben um es sich genau da bequem zu machen. Mich stört das nicht wirklich soweit die Sachen für mich sind.
Wenn ich so durch die Strickblogs surfe, hab ich den Eindruck, daß überdurchschnittlich viele Strickerinnen auch Katzenbesitzerinnen sind. Woran das wohl liegt?

