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Hat euch das Stricken schon mal krank gemacht (habt ihr euch z.B. mit Nadeln verletzt) oder hattet ihr Schmerzen nach dem Stricken? Was macht ihr dann, pausieren oder weiter auf Biegen und Brechen? Oder wenn der Arzt Pause verordnet, seid ihr dann ein guter Patient? Wie lange haltet ihr das aus?
Vielen Dank an Jana für die heutige Frage!
Ich hatte schon die eine oder andere Sehnenscheidenentzündung. Allerdings bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob die (nur) vom Stricken kommt, denn das kam auch schon vor in Phasen, in denen ich wenig bis gar nicht gestrickt hab. Doch leider wird so eine Sehnenscheidenentzündung vom Stricken nicht besser.. Naja, trotzdem stricke ich, solang die Schmerzen erträglich sind – deshalb pausiert habe ich bisher nur einmal für ein paar Tage.
Liebes Wollschaf,
in vielen Blogs sieht man Fortschrittsanzeigen für die Strickstücke. Mich würde mal interessieren, wie Ihr den prozentualen Fortschritt an ihrem Strickstück bemeßt. Geht das pi mal Daumen oder hast Du ein festgelegtes Schema à la Ärmel = x % ?
Vielen Dank an Linda für die heutige Frage!
Ich habe – wie man sieht – keine Fortschrittsbalken im Blog, kenne und nutze sie aber bei Ravelry. Und da wird nix gerechnet sondern geschätzt. Rechnen fänd ich albern, denn wirklich genau kann so ein Fortschrittsbalken naturgemäß gar nicht sein. Muß er ja auch nicht, schließlich ist das ganze doch einfach eine hübsche Spielerei.
Schade, daß es bei so einem Standart-WordPress Blog nicht möglich zu sein scheint, Fortschrittsbalken zu implementieren.
Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren: Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?
Vielen Dank an Martina (die sich ebenfalls als heimliche Sammlerin bezeichnet) für die heutige Frage!
Wollkäufe werden bei mir nicht verheimlicht – wozu auch? So furchtbar viel Wolle besitze ich gar nicht. Ich bin grundsätzlich nicht so sehr ein Sammlertyp, da macht auch Wolle keine Ausnahme. – Andererseits interessiert sich mein Lieblingsmann nicht wirklich furchtbar sehr für Wolle und solange nicht irgendwelche Wollberge das Leben in unserer Wohnung beeinträchtigen, hat er sicher nichts gegen weitere Wollkäufe.
Ich habe mir gerade die Wollschafantworten der anderen durchgelesen und frage mich: na wo sind sie denn, die heimlichen Wollkäuferinnen?
Hallo liebes Wollschaf,mir ist heut morgen, beim Einpacken meines Strickzeugs für die Mittagpause folgende Frage eingefallen:
Wie verpackt ihr euer Strickzeug, wenn ihr es mit nehmt? Wie sorgt ihr dafür, dass die Nadeln nicht rausrutschen, abbrechen oder sich durch Innenfutter oder Taschenwand bohren?
Vielen Dank an Herzdame für die heutige Frage!
Uih, darüber hab ich noch nie so richtig bewußt nachgedacht
Also: wenn ich denn überhaupt für unterwegs Strickzeug mitnehme, dann eigentlich immer nur Kleinzeug. Socken, Schals, gegebenenfalls Mütze. Intuitiv hab ich glaub ich auch noch nie ein Gestricks mit Holz- oder Bambusnadeln für unterwegs genommen. Tja und dann.. wird eben alles halbwegs stabil zusammengerollt und in irgendeine Stofftasche gestopft. Einen ‘Unfall’ hatte ich unterwegs noch nie.
Dazu muß ich aber auch sagen, daß ich kein allzu passionierter Unterwegs-Stricker bin. Während ich praktisch immer, wenn ich die Haustür verlasse ein Buch bei mir habe, passiert mir das mit Strickzeug schon deutlich seltener. Im Wartezimmer beim Arzt saß ich schon häufiger mit Strickzeug, dafür bleibt es auf den meisten Reisen daheim.
Mich würde mal interessieren, wie und wo die Lace-Strickerinnen ihre fertigen filigranen Strickstücke aufspannen. Bei Spannweiten von bis zu 2,40cm findet sich doch nicht überall Platz, oder?
Herzlichen Dank an Frau Wollich für die heutige Frage!
Ich bin ja nicht so die ausgeprägte Lacestrickerin, doch den einen oder anderen Laceschal hab ich dann doch schon gestrickt. Ich spanne immer auf dem Gästebett und achte beim stricken dann durchaus auch darauf, daß der Schal höchstens 2m lang wird, damit das Bett zum Spannen reicht. Ich finde: 2m reicht auch für einen Schal.
Einmal ist mir es aber dann doch passiert, daß der Schal ‘ausversehen’ länger wurde als das Bett. Da ich keine andere Möglichkeit hatte, das fertige Stück zu spannen, hab ich improvisiert: nämlich habe ich diesen Schal dann in zwei Teilen gespannt: erst die eine Hälfte gespannt, befeuchtet und trocknen lassen und am nächsten Tag die zweite Hälfte. Dilettantisch, ich weiß. Aber dem fertigem Stück sah man diesen Dilettantismus zum Glück nicht an
Habt ihr täglich etwas selbstgestricktes an? Wieviele selbstgestrickte Teile habt ihr schon gleichzeitig angehabt, also Schal, Mütze, Handschuhe, Socken, Pulli usw.
Vielen Dank an Martina für die heutige Frage!
Ich habe täglich selbstgestrickte Socken an – ausgenommen heiße Sommertage natürlich. Außerdem besitze ich nur selbstgestrickte Schals, doch nicht alle sind von mir. Und wieviele Teile gleichzeitig? Hab noch nie mitgezählt, doch im Winter dürften regelmäßig Socken, Schal, Mütze und Pulli/ Strickjacke zusammenkommen. Und meine selbstgestrickte Handysocke nebst nicht selbst gestricktem Handy hab ich auch fast immer bei mir. *grins*
Wenn Ihr Eure Modelle selber entwerft, entwerft Ihr diese dann erst am Schreibtisch oder während dem Stricken?“
Vielen Dank an Mandala für die heutige Frage!
Ich habe noch nie ein Modell völlig selbst entworfen. Was ich aber tue: bestehende Modelle abwandeln. Manchmal passiert das beim Stricken, manchmal mache ich mir schon beim Durchlesen der Anleitung Notitzen für spätere Abwandlungen. – Für Notitzen hab ich übrigens inzwischen ein kleines Heft, in das alles notiert wird wie Maschenproben, Maße, Modifizierungen,.. früher schrieb ich alles auf kleine Zettel, doch das wurde schnell zu unübersichtlich. Wenn ich aber Modelle entwerfen würde, dann sicherlich auf dem Papier – denn ich bin doch ein eher theoretisch veranlagter Mensch
Muster entwerfe ich übrigens immer zuerst auf Papier, selbst vergleichsweise einfache Sachen – einfach um etwas in der Hand zu haben.
Am 30.September 2007 endete die Wolldiät, die sich einige Bloggerinnen zu Jahresbeginn auferlegt haben. Mich würde es sehr interessieren, welche Erfahrungen in dieser Zeit gemacht wurden und welche Tipps und Tricks andere Bloggerinnen im Kampf gegen zunehmende Wollberge ( z.B.: 2 Paar Socken fertigstellen bevor Wolle für 1 neues Paar gekauft wird u.ä.) haben.
Vielen Dank an Meggie (die keinen eigenen Blog führt) für die heutige Frage !
Ich kaufe größtenteils kontrolliert, d.h. projektbezogen – und wenn mein Wollvorrat eine bestimmte Grenze übersteigt, macht mich das nervös bzw. habe ich dann ständig das Gefühl, noch unheimlich viel zu tun zu haben und stricke nicht mehr so unbefangen. Daher sind Wolldiäten bei mir nicht wirklich nötig.
Freilich kenne ich trotzdem die Versuchung Wolle zu kaufen obwohl ich noch mehr als genug habe. Mitunter hält mich ein Blick auf das Preisschild von einem Kauf ab – und auch reduzierte Wolle kostet Geld. Stricken ist (leider!) nicht meine einzige kostenintensive Leidenschaft.. Zum zweiten habe ich die Erfahrung gemacht: herrliche Wolle ist keine Mangelware: davon gibt es in den letzten Jahren eher immer mehr als weniger.
