Linea RossaIch liebe dieses Linea Rossa Heft. Diese Art von schlichten, klassischen Modellen ist genau meins. Einzige Ausnahme: die Farben.. rot ist voll ok, ansonsten ist mir viel zu viel grau enthalten. Farbig darfs für mich ruhig sein, aber das läßt sich ja am leichtesten ändern. - Ansonsten kommt es eher selten vor, daß ich ein Anleitungsheft finde, in dem ich mehr als 1-2 Modelle nachstricken möchte. Aus diesem Heft dagegen gefällt mir fast alles.

Zur Zeit stricke ich an einer Strickjacke aus diesem Heft (s.u.). Sie strickt sich zwar gut und eigentlich auch schnell, doch bei re-li-re-li nicht besonders spannend - daher stagniert sie gerade etwas.

Vor kurzem hab ich nun bei ebay Wolle für ein weiteres Projekt aus diesem Heft ersteigert: nämlich die Laseta in meiner Wunschfarbe und auch noch recht günstig - ich hab Luftsprünge gemacht vor Freude. Daraus soll nun der Pulli Numero 5 werden und gestern siegte die Neugier und ich hab ihn angeschlagen. Die Wolle ist schön aber.. dicker als ich dachte. Die Mapro ersparte ich mir (mach ich immer so, wenn ich die Orginalwolle verwende. Klappt ja auch in der Regel) und begann gleich mit dem Bündchen. Als das fertig war erhärtete sich mein Verdacht: der Pulli schien ewig weit zu werden, irgendetwas stimmt nicht. Und bei einem Vergleich von Wollbanderole und Anleitung wußte ich auch bald warum: Meine ersteigerte Wolle hat eine andere Lauflänge und Maschenprobe als in der Anleitung angegeben. Hä?

Daraufhin stöberte ich zwecks Recherche durch diverste Onlineshops und stellte fest: Normalerweise besitzt die Laseta sehr wohl genau die Lauflänge und Maschenprobe wie in der Anleitung angegeben. Nur bei meiner ersteigerten Laseta ist das offenbar anders - dabei sieht die dazugehörige Banderole aber sehr orginal aus, nur bei genauem Vergleich fällt der Unterschied auf. Ich habe mir dann auch das Ebay-Angebot nocheinmal angeschaut: der Ebay-Händler hatte Lauflänge und Maschenprobe angegeben und zwar die richtige und nicht die, die diese Wolle normalerweise hat. Extra auf die veränderten Daten hingewiesen hat er aber nicht, da hätte man als Käufer wohl drauf achten müssen - nur auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen, soetwas ist mir noch nie passiert.

Aber schimpfen half nun auch nichts mehr. So hab ich die Anleitung umgerechnet und nocheinmal angeschlagen:

Laseta-Pulli

Das Garn ist glatt, ziemlich dick und verstrickt sich recht schnell: das erste Knäul ist bereits verstrickt und das ging ratzfatz. Allerdings wärs mir lieber gewesen, das Garn wär dünner statt dicker als das Orginal - aber das läßt sich nun auch nicht mehr ändern. Mal schaun, was draus wird.

In den letzen Tagen hatte ich eher wenig Zeit zum stricken - hab immer nur mal zwischendurch ein paar Runden dazwischengeschoben. Auf diese Weise sind dann doch gestern ein paar Restesocken fertig geworden und zwar im Binsenkörbchenmuster, einem älteren Muster aus der Sockenkreativliste, welches ich in größeren Abständen immer mal wieder gern stricke.

Binsenkörbchen

Egentlich sollten beide Socken rot-schwarz gemustert werden, doch nachdem die erste Socke fertig war, mußte ich feststellen, daß die rote Wolle nie und nimmer für eine zweite Socke reichen würde.. Aber zum Glück gabs noch genug andere einfarbige Sockenwollreste. - Nun sind die Socken ziemlich bunt, aber sie sind ja ohnehin nur für mich und da ist bunt voll okay.

Habt ihr täglich etwas selbstgestricktes an? Wieviele selbstgestrickte Teile habt ihr schon gleichzeitig angehabt, also Schal, Mütze, Handschuhe, Socken, Pulli usw.

Vielen Dank an Martina für die heutige Frage!

Ich habe täglich selbstgestrickte Socken an - ausgenommen heiße Sommertage natürlich. Außerdem besitze ich nur selbstgestrickte Schals, doch nicht alle sind von mir. Und wieviele Teile gleichzeitig? Hab noch nie mitgezählt, doch im Winter dürften regelmäßig Socken, Schal, Mütze und Pulli/ Strickjacke zusammenkommen. Und meine selbstgestrickte Handysocke nebst nicht selbst gestricktem Handy hab ich auch fast immer bei mir. *grins*

Wenn Ihr Eure Modelle selber entwerft, entwerft Ihr diese dann erst am Schreibtisch oder während dem Stricken?”

Vielen Dank an Mandala für die heutige Frage!

Ich habe noch nie ein Modell völlig selbst entworfen. Was ich aber tue: bestehende Modelle abwandeln. Manchmal passiert das beim Stricken, manchmal mache ich mir schon beim Durchlesen der Anleitung Notitzen für spätere Abwandlungen. - Für Notitzen hab ich übrigens inzwischen ein kleines Heft, in das alles notiert wird wie Maschenproben, Maße, Modifizierungen,.. früher schrieb ich alles auf kleine Zettel, doch das wurde schnell zu unübersichtlich. Wenn ich aber Modelle entwerfen würde, dann sicherlich auf dem Papier - denn ich bin doch ein eher theoretisch veranlagter Mensch ;)

Muster entwerfe ich übrigens immer zuerst auf Papier, selbst vergleichsweise einfache Sachen - einfach um etwas in der Hand zu haben.

Ich gehöre definitiv zu jenen Leuten, die sich sehnsüchtig wünschen, der Tag hätte noch ein paar mehr Stunden, als er eigentlich hat. Jedenfalls reicht die Zeit einfach niemals. So habe ich dieses Wochenende kaum gestrickt, obwohl ich ja schon sehr gern gewollt hätte.. Schuld daran war natürlich das schöne Wetter. Und damit verbunden das Monsterchen. Monsterchen? Ja, zu diesem Spitznamen ist er durch meinen (leider nichtreitenden) Lieblingsmann gekommen, als dieser ihn zum ersten Mal sah: ‘Das ist ja kein Pferd, das ist ein Schlammmonster’ meinte der nämlich, als ich ihm dieses grundsätzlich immer schlammbespritzte Pferdchen vorführte.

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Und so blieb es bei Monsterchen. - Sein wirklicher Name ist übrigens ziemlich lang und zudem einfach blöd.

Aber Strickprojekte gibt es natürlich trotzdem. Wie man schon gesehen hat, stricke ich liebend gerne Socken. Nämlich einfach weil sie vergleichsweise schnell gehen und mir in meiner knappen Strickzeit dann doch ein paar Erfolgserlebnisse liefern. Außerdem stricken sich Socken so schön ‘mindless’ (gibts eigentlich auch ein deutsches Wort dafür?) außer man strickt Mustersocken, was ich widerum auch sehr gerne tue.

Aber.. ich stricke nicht nur Socken. Mein derzeitiges Großprojekt soll mal eine Strickjacke werden wenns fertig ist:

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Die Wolle, Cashtweed von Lana Grossa in einem schönen rot und übrigens ein Weihnachtsgeschenk strickt sich ziemlich gut - aber bis genug vorzeigbares Gestricks zusammen ist, dauert es wohl noch etwas. Aber jetzt kommt gleich Tatort - und was gibt es schöneres als Tatort und stricken :)

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Mein neuestes Werk aus Wolle, das auf den schönen Namen ‘Zauberwald’ hört. Ich habe zum ersten Mal nicht nur handgefärbte Wolle verstrickt, sondern auch eine Tausendschönchen - und was soll ich sagen.. ich bin schon ziemlich begeistert: herrliche Farben (ich liebe diese warmen, kräftigen Farben), der seidige Glanz der Wolle und verstricken ließ sie sich fast wie von selbst. Früher war mir selbstgefärbte Wolle immer zu teuer, doch nachdem ich in diversen Blogs immer so wunderschöne Sachen aus selbstgefärbter Wolle bewundern konnte, siegte nun doch die Neugier. Nun ja, es werden nicht die letzten sein. :)

Am 30.September 2007 endete die Wolldiät, die sich einige Bloggerinnen zu Jahresbeginn auferlegt haben. Mich würde es sehr interessieren, welche Erfahrungen in dieser Zeit gemacht wurden und welche Tipps und Tricks andere Bloggerinnen im Kampf gegen zunehmende Wollberge ( z.B.: 2 Paar Socken fertigstellen bevor Wolle für 1 neues Paar gekauft wird u.ä.) haben.

Vielen Dank an Meggie (die keinen eigenen Blog führt) für die heutige Frage !

Ich kaufe größtenteils kontrolliert, d.h. projektbezogen - und wenn mein Wollvorrat eine bestimmte Grenze übersteigt, macht mich das nervös bzw. habe ich dann ständig das Gefühl, noch unheimlich viel zu tun zu haben und stricke nicht mehr so unbefangen. Daher sind Wolldiäten bei mir nicht wirklich nötig.

Freilich kenne ich trotzdem die Versuchung Wolle zu kaufen obwohl ich noch mehr als genug habe. Mitunter hält mich ein Blick auf das Preisschild von einem Kauf ab - und auch reduzierte Wolle kostet Geld. Stricken ist (leider!) nicht meine einzige kostenintensive Leidenschaft.. Zum zweiten habe ich die Erfahrung gemacht: herrliche Wolle ist keine Mangelware: davon gibt es in den letzten Jahren eher immer mehr als weniger.

Was für eine Überraschung war das, als ich nach dem Aufwachen die weiße Pracht da draußen entdeckte! Ich glaub, so viel Schnee wie heut morgen gab es den ganzen Winter nicht. Und obwohl ich Winter nicht besonders mag und alle Jahre wieder den Frühling sehnlichst herbeiwünsche, habe ich einen verschneiten Osterspaziergang sehr genossen.

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Nur gut, daß Ostereier bunt sind - sonst würden man sie ja glatt übersehen in all dem Schnee.

Falls sich doch gar schon ein Leser hierher verirrt: Frohe Ostern!

.. stattdessen ist es eisig draußen und schneit - wenn schon nicht zu Weihnachten so zumindest zu Ostern und pünktlich zum Frühlingsanfang. Passend zum Wetter sind ein paar winterliche Zopfsocken fertig geworden:

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Ich finde: rote Socken wärmen mehr als andere. Aber das mag auch Einbildung sein ;)

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Die Socke ist aus irgendeiner älteren Rellana, ein schönes Tweed-Rot und ließ sich wunderbar verstricken. Sie paßt und gefällt :)

Dies ist nicht mein erstes Weblog. Irgendwann aber verlor ich die Lust am Schreiben und nach längerer Zeit des dahindümpelns schläferte ich mein erstes Weblog ein. In den letzten Monaten aber lese ich wieder vermehrt mit, in diversen Blogs, vor allem Strickblogs, doch auch andere - und während ich so mitlas, wuchs die Lust, wieder selbst zu schreiben. Nun denn..

Warum dieser Name?

regentropfen

Ich stieß heute auf dieses Bild, als ich eigentlich auf der Suche nach einem anderen war. Es entstand vor vielen Jahren direkt vor dem Haus, in dem ich damals wohnte und nach einem warmen Sommerregen. Und ja, genau dieses Bild inspirierte mich zu diesem Blognamen - nachdem ich feststellen mußte, daß mein Wunschname bereits vergeben war, ebenso wie mein Alternativnahmenswunsch als auch meine Drittnamenswunschidee. Dann eben so.

Und was hier zu lesen sein wird?

Ganz sicherlich strickiges. Und alltägliches. Und tierisches. Man wird sehen..